Prozesskostenhilfe

Prozesskostenhilfe kann Ihnen in einem gerichtlichen Verfahren vor dem Zivil-, Familien-, Verwaltungs-, Arbeits- und Sozialgericht gewährt werden, wenn Sie nach Ihren Einkommens- und Vermögensverhältnissen nicht in der Lage sind, die Anwalts- und Gerichtskosten zu tragen.

Hinzukommen muss neben Ihrer Bedürftigkeit, dass Ihre Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung Aussicht auf Erfolg hat und nicht mutwillig ist. Die Erfolgsaussicht der Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung und ob diese nicht mutwillig ist, prüft das Gericht vorab. Ein Verfahren ist dann nicht mutwillig, wenn es eine nicht bedürftige, verständige Person ebenso führen würde.

Ihre Bedürftigkeit ist mit der Erklärung über Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nachzuweisen. Die Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse und die Hinweise zum Ausfüllen der Erklärung erhalten Sie hier: www.berlin.de/sen/justiz/gerichte/kg/formularserver/pkh.html

Dieser Erklärung sind alle Belege zur Glaubhaftmachung Ihrer Bedürftigkeit in Kopie beizufügen.

Prozesskostenhilfe wird nach Ihren finanziellen- und Vermögensverhältnissen mit oder ohne Ratenzahlung gewährt. Wurde Prozesskostenhilfe ohne Ratenzahlung gewährt und Sie verlieren das Verfahren, sind von Ihnen die Anwaltskosten des Gegners zu tragen.

Prozesskostenhilfe ist kein Geschenk, was heißt, dass innerhalb von 4 Jahren nach Verfahrensabschluss das Gericht prüft, ob Sie zu Einkommen und/ oder Vermögen gelangt sind und die Landeskasse Kosten zurück erstattet verlangen kann.

Der Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe wird durch mich bei dem zuständigen Gericht gestellt.

Selbstverständlich berate ich Sie gern, ob Sie zu dem Kreis der Berechtigten gehören.

Sie können bereits vorab mit dem Prozesskostenhilferechner prüfen, ob Ihnen Prozesskostenhilfe zustehen könnte. 

Rechtsanwältin Sabine Lindner-Pfeiffer

Rechtsanwältin Sabine Lindner-Pfeiffer

Telefon: 030 / 44 28 106
info(at)lindner-pfeiffer.de

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