Strafrecht

Strafverfahren, die Verkehrsstraftaten zum Gegenstand haben, kommen in der anwaltlichen Praxis sehr häufig vor.

Schwerwiegende Verstöße gegen die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts werden als Straftaten mit Strafen und Maßregeln verfolgt. Im Strafgesetzbuch finden sich Tatbestände wie § 315 c StGB “Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr”, § 316 StGB “Trunkenheit im Verkehr” und § 142 StGB “Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort” (Unfallflucht).

Die Sanktionen haben oft tiefgreifende Konsequenzen für das künftige Leben eines Betroffenen, sei es, dass eine hohe Geldstrafe zu zahlen ist, ein Fahrverbot ausgesprochen oder der Führerschein entzogen wurde. Oft unterschätzen Betroffene die damit zusammenhängenden Probleme.

In Verkehrsstrafsachen sind Mandanten häufig erstmalig mit der Ermittlungsbehörde, mit dem Staatsanwalt und mit dem Gericht konfrontiert. Schon die erhobene Beschuldigung ist für einen Betroffenen eine erhebliche psychische Belastung und führt oft noch vor der Rücksprache mit einem Verkehrsanwalt zu manchmal folgenschweren Reaktionen, wie die Aussage am Unfallort.

Hierauf ist durch den Verteidiger dann angemessen zu reagieren. Dem entscheidenden Richter muss die besondere Bedeutung der Sache für den Betroffenen klar gemacht werden.

So kann zum Beispiel, wenn der Regelfall für die Entziehung der Fahrerlaubnis verwirklicht ist, von der Entziehung der Fahrerlaubnis unter besonderen Umständen abgesehen werden.

Selbstverständlich muss auch der Mandant auf die Einzelheiten des Strafverfahrens gut vorbereitet werden.

Hier sind Kompetenz und Fingerspitzengefühl eines fachlich versierten Verkehrsanwalts gefragt.