Ordnungswidrigkeitenrecht

Verkehrsordnungswidrigkeiten

Leichte Verstöße gegen die Vorschriften des Straßenverkehrsrechts werden als Ordnungswidrigkeiten mit Geldbußen und Nebenfolgen geahndet. Das Ordnungswidrigkeitenrecht folgt den Prinzipien des Strafrechts und ist im Gesetz über Ordnungswidrigkeiten geregelt.

Anhörung im Bußgeldverfahren 

Wenn Sie einen Anhörungsbogen mit dem Vorwurf, eine Straßenverkehrsordnungswidrigkeit begangen zu haben, erhalten, sollten Sie, bevor Sie diesen ausgefüllt und unterzeichnet an die Polizei oder die Bußgeldstelle zurücksenden, mit mir Rücksprache nehmen.

Ich kann für Sie die polizeiliche Ermittlungsakte zur Einsichtnahme anfordern und dann gemeinsam mit Ihnen entscheiden, ob eine Einlassung zweckmäßig ist.

Bußgeldbescheid

Nach Zustellung eines Bußgeldbescheides prüfe ich diesen und bespreche mit Ihnen die Einlegung des Einspruchs gegen den Bußgeldbescheid, der innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung erfolgen muss. 

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid

Wird Einspruch gegen den Bußgeldbescheid erhoben, muss dieser nicht zwingend begründet werden. Die Bußgeldstelle gibt das Verfahren an die zuständige Staatsanwaltschaft ab. Diese leitet das Verfahren an das Gericht weiter, welches einen Hauptverhandlungstermin ansetzt. 

Bußgeldverfahren vor Gericht

Im Hauptverhandlungstermin, auf den ich Sie selbstverständlich gut vorbereite, prüft und erörtert der Richter den gegen Sie erhobenen Vorwurf ausführlich. Der Richter ordnet in der Regel zur Aufklärung des Sachverhalts eine Beweisaufnahme an, in der Zeugen und Sachverständige vernommen werden. Der Richter hat bei seiner Entscheidungsfindung einen großen Ermessenspielraum. Mit einer professionellen Verteidigung durch einen Fachanwalt für Verkehrsrecht kann es gelingen, dass der Richter beispielsweise das Bußgeld erhöht und auf das im Bußgeldbescheid verhängte Fahrverbot verzichtet. 

Nicht selten verschafft Ihnen der Einspruch gegen den Bußgeldbescheid eine zweite Chance.