Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt

Im Familienrecht wird häufig über den Unterhalt gestritten.

Unterhalt

Der Unterhalt umfasst sämtliche Leistungen, die für den Lebensunterhalt einer Person erforderlich sind, unabhängig davon, ob die Leistungen in Natur oder in Geld erbracht werden. Familienrechtliche Unterhaltsansprüche sind im 4. Buch des BGB geregelt.

Nach § 1601 BGB sind Verwandte in gerader Linie (Großeltern, Kinder, Enkel usw. sowohl in absteigender Linie als auch aufsteigender Linie der Generationen) verpflichtet, einander Unterhalt zu gewähren.

Unterhaltsanspruch

Ein Unterhaltsanspruch besteht nur, wenn der Berechtigte bedürftig und der Verpflichtete leistungsfähig ist. Bedürftigkeit besteht, wenn man sich aus seinen Einkünften aus angemessener Erwerbstätigkeit und aus seinem Vermögen nicht selbst unterhalten kann.

Festlegung von Unterhalt

Durch die Festlegung von Unterhalt, ob für das minderjährige Kind, das volljährige Kind, für den getrennt lebenden oder geschiedenen Ehegatten, die nicht verheiratete Mutter oder für die Eltern wird der soziale Status der Beteiligten oft für mehrere Jahre bestimmt.

Dabei sind einvernehmliche Regelungen oder gerichtliche Entscheidungen häufig nicht endgültig, sondern müssen aufgrund geänderter Lebenssituationen abgeändert werden.

Unterhaltshöhe
Die Unterhaltshöhe muss stets nach dem konkreten Einzelfall zu ermittelt werden.

Es gibt Berechnungsschemata für unterhaltsrechtliche Ansprüche, als Orientierungshilfe für den Kindesunterhalt die Düsseldorfer Tabelle. Entscheidend ist eine detaillierte und sorgfältige Aufklärung und Bewertung Ihres unterhaltsrechtlichen Sachverhalts, um zu einem angemessenen Ergebnis zu gelangen. 

Anwaltliche Beratung und Vertretung ist aufgrund der Komplexität des Unterhaltsrechts unumgänglich.

Durch ständige fachliche Qualifizierung und Kenntnis der aktuellen Rechtsprechung im Unterhaltsrecht biete ich Ihnen eine kompetente und praxisorientierte anwaltliche Tätigkeit zur Klärung Ihrer unterhaltsrechtlichen Angelegenheit.